whatidoinspiresyou

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The leadership talk

Transkript

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00:00:07: Herzlich willkommen bei What I Do Inspires You, der Leadership Talk wo inspirierende Menschen ihre Begeisterung und Leidenschaft für das Thema Führung mit euch teilen.

00:00:18: In der heutigen Folge des Podcasts What I do Inspires you werde ich mich gemeinsam mit Elena Merkel mit dem Thema Recreting Leadership beschäftigen und dabei unter anderem die Frage beantworten, warum so viele Führungskräfte erschöpft sind und den Schritt in Führungen im Nachhinein hinterfragen.

00:00:38: Und was es braucht damit Führer wieder eine bewusste Entscheidung wird und kein Automatismus ist.

00:00:45: Elena Merkel ist selbstständige Leadership Coaching Change-Expertin und Organisationsentwicklerin, die sich auf bewusste Führung moderner Arbeitswelten und Teamentwicklung spezialisiert hat.

00:01:00: Sie begleitet Führungskräfte und Teams dabei, Veränderungen zu gestalten, Vertrauen aufzubauen und psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.

00:01:10: Sie ist zudem als Autorin unter anderem für Business Punk, das Strive-Magazin und Edition F tätige.

00:01:17: Und teilt ihr Wissen als Rednerin und in Podcasts!

00:01:22: Freut Euch auf ein sehr inspirierendes Gespräch, in dem Ihr mit den Menschen Elena Merkel kennenlernen werdet.

00:01:29: Ihr werdet erfahren was es für eine gute und zeitgemäße Führung braucht und wie wichtig dabei Selbstführung.

00:01:36: Ihr werdet verstehen, warum Führung kein Do-it-yourself Projekt ist und warum moderne Führungen Vertrauen vielfalt und auch eine Prise Verletzlichkeit braucht.

00:01:48: Ihr werdert hören, warum sich Führungskräfte zunehmend erschöpft und überfordert fühlen – wie ein realistischer Blick auf die eigene Führerung hilft als Führerskraft gesunde Erwartungen an sich selbst und sein Umfeld zu

00:02:01: haben.".

00:02:03: Ihr lernt, was die größten Einflussfaktoren für eine zunehmende Erschöpfung bei Führungskräften sind und welche Rollen hier insbesondere die Zunehmendetechnologisierung Krisen sowie Flexibilisierungen von Arbeit haben.

00:02:18: Ihr erfahrt, was es braucht um Führungen attraktiver zu machen – und was hilft, Leadership etwas leichter zu nehmen und Freude an der Führungsführung von Menschen zu empfinden!

00:02:29: Lasst euch anstecken von der Leidenschaft von Elena für das Thema Recreating Leadership und versteht die Hintergründe ihrer Aussage.

00:02:37: Ich wünsche mir, dass Führungskräfte mit einem ressourcenorientierten Blick auf ihre Mitarbeiterinnen schauen.

00:02:44: Dadurch fühlen sich die Mitarbeiterinnen gesehen und sie empfinden, dass sie etwas bewegen können, woraus Eigenverantwortung ein starkes Wir-und ein gutes Miteinander entsteht!

00:02:55: By what I do inspires you bekommt ihr praxisnah Tipps und Tricks, lernt diese sofort Schritt für Schritt als Führungskraft umzusetzen und somit Freude und Begeisterung ein moderner Lieder zu werden.

00:03:08: Hört also rein!

00:03:09: Genießt die wertvollen Impulse, erfahrt was gute Führungen ausmacht und wie großartig es sich anfühlt diese zu leben.

00:03:16: Lasst euch inspirieren und euch einlöcheln ins Gesicht zaubern.

00:03:33: Liebe Elena, es ist mir eine große Freude dich in der fünfundsechzigsten Folge meines Leadership Talk Podcasts What I Do Inspires You begrüßen zu dürfen.

00:03:43: Herzlich willkommen!

00:03:46: Hallo Joachim ich freue mich auch total hier zu sein.

00:03:50: Ja wir werden uns heute mit dem Thema Recreating Leadership beschäftigen und dabei unter anderem die Frage beantworten warum so viele Führungskräfte erschöpft sind Führung im Nachhinein hinterfragen und was es braucht, damit Führungen wieder eine bewusste Entscheidung wird.

00:04:10: Und kein Automatismus.

00:04:11: Elena, du bist selbstständige Leadership Coaching Change Expertin und Organisationsentwicklerin die sich auf Bewussteführung moderne Arbeitswelten und Team Entwicklung spezialisiert hat.

00:04:26: Du begleitest Führungskräfte und Teams dabei, Veränderungen zu gestalten, Vertrauen aufzubauen und psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.

00:04:38: Und du bist zudem als Autorin unter anderem für Business Punk, das Strive Magazin oder Edition F tätig und teilst dein Wissen als Rednerin und auch in Podcasts!

00:04:51: Auf deiner Website stößt man ganz vorne auf den folgenden Satz Führung kann großartig sein, aber auch sehr herausfordernd.

00:05:01: Ja liebe Elena das macht mich alles sehr neugierig und ich freue mich jetzt sehr auf unser Gespräch!

00:05:07: Lass uns zunächst mal starten mit einer Frage die ich immer zu Beginn eines Gesprächs in meinem Podcast stelle was war denn dein schönstes Erlebnis in der letzten Woche?

00:05:17: Und wo hast du Glück empfunden?

00:05:21: Richtig schöne Frage.

00:05:24: Ich denke sofort an meinen beiden Jungs tatsächlich.

00:05:29: Die glaub ich ja schon erzählt, ich hab zwei Söhne.

00:05:32: der große in Anführungsstrichen ist jetzt fast dreieinhalb und der kleine ist sechs Monate alt also noch ganz klein Und das ist ganz toll zu beobachten, wie die beiden sich so kennenlernen.

00:05:47: Wie der Kleine den Großen schon so bewunderndens voll anschaut und ... Der Große sich morgens irgendwie immer an den kuschelt.

00:05:55: Ja, da geht irgendwie... Also gerade jetzt die letzten zwei Tage am Wochenende war es schön zu beoberten.

00:06:00: Da geht mein Herz total auf wenn die Morgens im Bett miteinander kuscheln!

00:06:06: Das ist auf jeden Fall.

00:06:08: Das was, so die kleinen Momente würde ich sagen.

00:06:11: Die dann ja das Herz weich machen.

00:06:15: Ja absolut also kann ich auch sehr gut nachvollziehen kommt übrigens ganz ganz oft vor dass im Kontext dieser Frage die ich ganz zu Beginn stelle auch so Erlebnisse mit den eigenen Kindern geschildert werden.

00:06:32: und ja auch danke fürs Teil Elena.

00:06:35: Und damit unsere Zuhörerinnen dich noch ein bisschen besser kennenlernen und auch verstehen, wer denn der Mensch Elina Mertl ist.

00:06:43: Habe ich die drei folgenden Fragen an Dich, Elina?

00:06:45: Erste ist Wer bist Du?

00:06:47: Zweite was ist Dir wirklich wichtig?

00:06:49: Und die dritte wofür stehst du jeden Tag auf?

00:06:55: Äh, wer bist du?

00:06:57: Du hast gerade schon so vieles gesagt.

00:07:00: Ich find's immer ganz schön auch mal zu hören wie werde ich von jemand anderem vorgestellt und da war ... War ganz viel drin.

00:07:06: also ich dachte auch wieder aha das mach' ich alles Und ich glaube es beschreibt mich auch ganz gut schon im Grunde.

00:07:14: Also ich überleg so.

00:07:15: wenn nicht jemand anderes vielleicht beschreiben würde dann wär das bestimmt so... Ich mach alles was ich mache mit sehr viel Leidenschaften und sehr viel Passion.

00:07:25: Ich bin also sehr dedicated, würde ich sagen zu den Sachen die ich mache.

00:07:31: Ich habe auch meinen Purpose ganz gut gefunden um dieses große Wort zu nutzen.

00:07:40: Das zeigt sich bestimmt auch immer mal dass ich dann manchmal meine Grenzen ein bisschen auslote.

00:07:44: Also ich arbeite einfach sehr gerne hat mich auch in die Selbstständigkeit getrieben.

00:07:51: Ich bin ja so eine Art Organisationsflüchtling, würde ich eher sagen ... Weil ich einfach ne große Neugierde hab.

00:08:00: Ich mag es total, dass meine Wochen sehr unterschiedlich aussehen, dass ich heute einen Montag mal mit dir starten darf und nächste Woche sieht's dann wieder ganz anders aus.

00:08:11: Ja, das macht mich so aus im Kern!

00:08:15: Jetzt musst du glaube ich die zwei anderen Fragen nochmal hinterher schießen.

00:08:18: Ja, gerne!

00:08:19: Die zweite war was ist dir wirklich wichtig?

00:08:21: und die dritte wofür stehst du jeden Tag auf?

00:08:27: Also, es hab ich auch ein bisschen getippt.

00:08:30: Ich würd sagen, was ist mir wirklich wichtig?

00:08:33: Das, was sich in meiner Arbeit viel machere Beziehungen gestalten ... Ich hab da so einen ziemlich inneren Drang nach.

00:08:45: Es gibt auch so'n ganz schönes Zitat von Maria Ebener-Echenbach.

00:08:50: Was wir heute gestalten und tun ... ... trägt dazu bei, wie die Welt morgen aussieht.

00:08:59: Und das beschreibt eigentlich auch ganz schön was ich wirklich so jeden Tag fühle.

00:09:03: Also ich habe schon so ein Stück weit das Gefühl mit dem, was ich mache... Ja kann ich die Arbeitswelt mindestens mal auch ein bisschen besser machen und ja es treibt mich jeden Tag aus dem Bett.

00:09:18: Sehr schön!

00:09:21: Ja ist mir immer wirklich sehr wichtig hier im Podcast-Kontext dass die Zuhörerinnen dann auch gerade am Anfang der jeweiligen Podcast-Folge, dann auch wissen und verstehen mit wem sie es hier zu tun haben.

00:09:35: Und auch vielen Dank dann Elena jetzt für diese Einlassung in diesem Kennenlernen Modus.

00:09:40: so beschreibe ich's jetzt mal.

00:09:43: Ja lass uns jetzt mal ins Thema einsteigen.

00:09:46: was ist denn dein Verständnis von einem zeitgemäßen moderne Leadership Elena?

00:09:50: Was macht den gute Führungen beziehungsweise eine gute Föhrungskraft aus und was braucht das dafür aus deiner Sicht?

00:09:58: Da gibt es so viele Antworten drauf und wir lesen ja quasi auch jede Woche auf unserer Lieblingsplattform LinkedIn.

00:10:06: Auch wieder neue Aspekte.

00:10:10: Ich arbeite gerne mit dem Modell Better Me, Better Wee, Better Organization weil das im Grunde auch ein Stück weit mein systemisches Verständnis beschreibt.

00:10:19: also ich gehe im Kern sehr stark davon aus dass sich mich erstmal selber gut kennen muss kennen darf, dass ich den Blick erst mal gut auf mich selber richten darf und gucken muss wie muss ich mich eigentlich selber gut führen.

00:10:34: Was brauche ich um eine gute Führungskraft zu sein?

00:10:38: Was macht mich im Kern aus?

00:10:40: was macht auch mein Stil aus?

00:10:42: Wo habe ich stärken wo hab' ich aber auch schwächen?

00:10:45: Und wenn Führungskräfte das gut für sich ausgeleuchtet haben und auch immer mal wieder dem Blick auf sich selber richten, dann erlebe ich das dieses Wetter-We auch stärker gestalten können.

00:10:59: Also so wie wollen wir eigentlich unsere Zusammenarbeit gestalten?

00:11:03: Was macht ein starkes Team auch aus?

00:11:06: Woran merke ich vielleicht auch da stimmt gerade was nicht!

00:11:09: Da gibt es vielleicht Spannungen unter der Oberfläche und die sollte ich als Führungskraft vielleicht nicht ignorieren.

00:11:15: Und dann kommt dieser dritte Aspekt dazu, also die Organisationsebene.

00:11:21: Welche Strukturen brauchen wir auch?

00:11:23: Welche Entscheidungswege machen so eine Art Zusammenarbeit dann auch möglich?

00:11:29: und natürlich funktioniert das alles in einem Wechselspiel.

00:11:34: aber du hattest ja gerade nach der Führungsperspektive gefragt und da glaube ich hat es ganz viel damit zu tun Führung nicht so sehr als ein Do-It Yourself Projekt zu sehen, sondern ich bin davon überzeugt.

00:11:48: Führungen geht viel besser gemeinsam und da haben wir auch als Organisation noch eine große Lernaufgabe sehe ich so weil wir eben doch sehr stark sozialisiert sind mit diesem Bild von einer starken Führungskraft einem starken Captain Und dieses Bild funktioniert eigentlich für viele Organisationen ja heute nicht mehr.

00:12:13: Stattdessen braucht es vielleicht noch mal.

00:12:17: der letzte Aspekt deiner Frage zu modernem Leadership... bin ich davon überzeugt und das zeigt auch die Forschung, Vertrauen, Vielfalt.

00:12:29: Und auch eine Prise Verletzlichkeit denn das sehen wir eigentlich dass Menschen viel eher Führungskräften vertrauen, die sich auch mal verletzlich zeigen.

00:12:41: Ja also ich kann all deinen Punkten aus meiner eigenen Erfahrung uneingeschränkt zustimmen.

00:12:48: ja gerade mein allererster Podcast-Gast schon vor knapp fünf und ein halb Jahren.

00:12:58: Der Bodo Jansen hat gesagt, du kannst nur andere gut führen wenn du dich selbst gut fühlen kannst.

00:13:03: ja dieses Lead Yourself was du am Anfang angesprochen hast als du von Better Me gesprochen hast das ist glaube ich auch schon wirklich essentiell sich dann auch regelmäßig als Führungskraft zu reflektieren auch zu hinterfragen aber dann auch die Resonanz dann zu suchen im better way sozusagen, also auch beim Team.

00:13:23: Auch da sich regelmäßig vielleicht auch ein Feedback einzuholen oder bei anderen wie die eigene Führung dann auch wirkt.

00:13:31: und ja schön fand ich das was du jetzt am Ende auch noch mal gesagt hast.

00:13:35: Also dieses wirklich kein kind with yourself Projekt Ja?

00:13:41: Und dass quasi diese Überhöhungen von der Führungskraft was ja auch Druck übrigens erzeugt bei den Führungskräften, da kommen wir ja auch noch drauf.

00:13:52: Dass das so ein bisschen gar nicht mehr zeitgemäß ist sondern dass Führungen wie du es beschrieben hast Elena wirklich nur im Team funktioniert.

00:14:02: also die Erfahrungen die mache ich auch und ich führe hier auch nicht erst seit gestern Zeiten erlebt, wo das gerade auch sehr stark sich so konzentriert hat auf die Führungskraft.

00:14:20: Und damit waren natürlich zu dieser Zeit auch an mich als Führungskraft gewisse Erwartungen verbunden und es ist aber schön auch Teil dieser Transformation zu sein, wo sich Führungen jetzt auch hin entwickelt hat und sich ja noch weiterhin entwickelt wird.

00:14:32: Ich glaube mal ein paar Ausnahmen danach aus geht das schon auch in die richtige Richtung?

00:14:45: Unser Podcasttitel ist ja Recreting-Vidership.

00:14:49: Was bedeutet das, Elena?

00:14:54: Ja ich finde jetzt hast du auch schon so ein paar Themen angetippt.

00:14:58: also dieses Gefühl von... Ich bin irgendwie alleine damit dass viel Druck den Führungskräfte erleben.

00:15:04: Also das ist auch das was ich in meiner Arbeit viel sehe.

00:15:07: Also ich seh beides nicht die Entwicklung die du beschrieben hast aber ich sehe eben auch noch viele Führungskräfte, die einfach in Organisationen sind wo sie sehr viel Druck und sehr viel Last tragen.

00:15:19: Und aus meiner Perspektive hat sich das sehr verschärft und auch da gibt es spannende Forschungen zu also beispielsweise von der Leadership-Professoren Heike Bruch von der Sankt Gallen Universität.

00:15:33: Gibt's eine Langzeitstudie?

00:15:34: Die zeigt wirklich dass fünfzig Prozent der Führungskräfte massiv erschöpft sind.

00:15:41: Und ich beobachte noch einen zweiten Aspekt, und da kommt ... dieses Phänomen-Regretting-Liederschiff dazu.

00:15:49: Und das ist so ein Gefühl, was sich stärker breit macht bei einigen Führungskräften, wenn das Führungen ist, dann will ich das vielleicht gar nicht mehr.

00:15:58: Also diese Form von Ernüchterung im Grunde vom Gefühl von... Darauf hab' ich jetzt hingearbeitet, und so habe ich's mir eigentlich nicht vorgestellt!

00:16:10: Und das hat auch ganz viel damit zu tun, dass Führung ganz häufig noch so der logische Karriere Pfad ist.

00:16:18: Also wir machen irgendwie einen guten Job und dann ist die logische Konsequenz wenn wir den Schritt weitergehen wollen, dass wir irgendwann Führungskraft werden also wir sind irgendwie sagen wir mal Projektmanagerin, dann wären wir Senior-Projektmanagerinnen und dann kommt irgendwann die Frage naja okay what's next?

00:16:39: Und dann musst du quasi in dieser Karrierelogik irgendwann disciplinarische Führung übernehmen.

00:16:48: Für viele ist das gar nicht unbedingt der richtige Schritt, weil es eben bedeutet dass du viel von dem was du vielleicht vorher total gerne und total gut gemacht hast auch in deinem Job dann erstmal eigentlich so nicht mehr machst Und dass du stattdessen eben Menschen führst.

00:17:06: Surprise!

00:17:09: Aber viele können sich ja erst mal unter diesem Menschen führen, nicht so viel vorstellen was das nämlich in der Realität auch bedeutet und... Das ist das was ich mittlerweile mit regretting leadership beschreibe also dass eher eine Art Ernüchterung passiert das Gefühl von Ja, der Job sieht auf dem Papier gut aus.

00:17:29: Aber in der Realität fühlt es sich vielleicht gar nicht so an.

00:17:33: Das heißt das ist dann auch gar kein individuelles Problem sondern wie du beschreibst noch eher ein strukturelles Thema?

00:17:43: Also es gibt sicherlich beide Aspekte aber ich will auf jeden Fall unterschreiben und unterstreichen... So wie ich es beobachte, kein individuelles Versagen ist im Gegenteil.

00:17:55: Häufig ist das Problem nicht dass Führungskräfte an ihrer Position zweifeln sondern dass sie kaum Wege haben zurück oder zur Seite.

00:18:05: Ja, also die Führungskräfte mit denen ich arbeiten darf den fehlt das ganz selten an Wissen oder Input.

00:18:12: Die wissen häufig sehr viel.

00:18:14: es fehlt denen aber häufig an einem Raum auch zum Denken und an Möglichkeiten auch so zu führen wie sie führen wollen.

00:18:23: Das heißt die bleiben sehr oft unter ihren eigenen Erwartungen.

00:18:28: Und dass wiederum führt zu einer Frustration auch zu einer Erschöpfung zu diesem Gefühl von saß ich den ganzen Tag in Meetings und es ist irgendwie achtzehn oder dreißig.

00:18:38: Und ich fühle mich so, als hätte ich eigentlich gar nicht wirklich was geschafft.

00:18:44: Also das ist über dich sagen die eine Ebene und wenn wir noch mal ein Stück weit mehr auf diese strukturelle Ebene schauen... Dann hat es auch viel damit zu tun, dass wir Führung eben noch oft so denken wie so one street strong leader on top.

00:19:01: Also wir sehen halt doch immer das Organisationen aufgebaut sind wie Pyramiden.

00:19:09: Auch wenn wir dann gerne von flachen Hierarchien sprechen und von Newark und all dem ist es in der Realität aber doch dass viele Aufgaben nochmal in der Organisation nach ganz oben müssen, nach links, rechts und dann wieder nach unten.

00:19:26: Was bedeutet das?

00:19:27: Führungskräfte oft?

00:19:28: Dann immer noch so ein Nadelöhr bilden also viele Themen bei ihnen liegen viel Verantwortung bei ihnen liegt.

00:19:35: Ein hoher Erwartungsdruck einem erhöhten Tempo, also bei einer erhöhtem Parallelität von Themen.

00:19:45: Bei einer massiven Beschleunigung durch auch viele Kommunikationskanäle durch Hybridarbeit.

00:19:52: Das heißt auch da braucht es ein strukturelles Umdenken, struktuelle Veränderungen.

00:19:58: weil eben ja Leadership so sage ich das dann gerne muss eigentlich vielmehr eine kollektive Kompetenz werden und darf nicht mehr nur dieser Jobtitel sein.

00:20:10: Das heißt ja, vielleicht nur noch so einmal der Satz.

00:20:14: Also wir dürfen auch auf die individuelle Perspektive gucken.

00:20:19: das finde ich total wichtig.

00:20:21: Auch um uns nicht so unwächtig zu fühlen finde ich das wichtig.

00:20:24: Wir haben also mehr Hebel als wir manchmal denken Einzelne Führungskräfte, um zum Beispiel in unserem Mikro-Kosmos was zu gestalten.

00:20:34: Und gleichzeitig ... Das ist auch so ein Stück weit die Systemikerin in mir, die sagt naja aber da draußen hat sich massiv was verändert.

00:20:43: Da is'n too much, was wir alle erleben.

00:20:46: Da muss ich nicht mal Führungskraft für sein und dafür müssen teilweise erst Lösungsansätze gefunden werden.

00:20:55: Absolut ja!

00:20:59: dass Führung sich auch dahingehend verändert hat, dass sich die Rahmenbedingungen verändert haben.

00:21:07: Auch da würde ich dir unangeschränkt zustimmen.

00:21:10: Ich glaube wir reden hier mittlerweile von der ganz anderen Komplexität, die dann die Führungskraft zu bewältigen hat.

00:21:17: und das Thema ist natürlich wenn du mit diesem alten Ansatz rangehst kannst du diese Komplexkeit dann als Führungskraft gar nicht mehr bewältigen und das erhöht natürlich auch da noch den Druck, ja.

00:21:29: Also gerade dieses Thema mit der Verantwortung was du angesprochen hast, dann auch bewusst Verantwortung zu teilen ist in dem Kontext super wichtig.

00:21:38: Passiert natürlich dann auch eher selten und auch gerade Führungskräfte die sozusagen gerade erst Führunkraft geworden sind tun sich vielleicht damit schwer weil ja bis dahin auch gar nicht so angesagt war.

00:21:54: Also da war ja sehr viel fachlich dann auch gefordert, genau diesen Weg den du dann auch beschrieben hast und auf einmal bist in der Rolle drin und denkst okay neben meinen fachlichen Verantwortlichkeiten habe ich jetzt noch Verantwortung für Menschen und dann versuche ich sozusagen die eierlegende Wollmilchsau zu sein und versuche dann irgendwie alles irgendwie zu schaffen.

00:22:20: Und das erzeugt natürlich gemeinsam mit diesen sich veränderten Rahmenbedingungen, wo du ja auch zurecht gesagt hast.

00:22:27: Dinge verändern sich viel viel schneller und ich muss mich dann auch jetzt rein über die reine Führungszeltigkeit hinaus ständig irgendwie adaptieren um diese Veränderung zur Rechnung zu tragen.

00:22:38: Das kann natürlich im extremen Fall dann wirklich auch zu diesem Kollabieren und Recreating dann auch führen so wie du es beschrieben hast.

00:22:48: Ja, ich erlebe es dann auch immer dass gerade so Menschen in ihrer ersten Führungsrolle und so in diesen typischen TeamleiterInnenrollen oder Head-of Rollen das die sich besonders damit schwer tun weil selbstverständlich da auf der einen Seite des fachliche ja noch angewicht hat.

00:23:11: Auf der anderen Seite aber wie gesagt die menschenführung und wenn dann noch dazu kommt unvorbereitet in dieses kalte Führungswasser geworfen werden, dann zeigen sich da auch echt Themen.

00:23:27: Ja ja unbedingt und das ist vielleicht auch nochmal so die schöne Analogie zu diesem Begriff den immer noch wirklich mit mir resoniert.

00:23:39: Dieses Regretting eben auch in dem.

00:23:43: Das hat ja im Grunde auch so zwei Ursachen.

00:23:45: Also die eine ist, dass wir eben Führung ganz häufig noch romantisieren und auch so eine Idealvorstellung davon haben was eine gute Führungskraft ausmacht Weil viele von uns das vielleicht auch selber so erlebt haben.

00:23:59: Dass Führungskräfte irgendwie stark sind, dass die immer souverän sind und auf alles eine Antwort haben.

00:24:05: Die zeigen uns den Kurs.

00:24:07: Also da drin liegt eine große Ursache.

00:24:10: Und die zweite ist auch, dass Führungskräfte häufig sehr alleine bleiben.

00:24:15: Das Führungen oft auch ein sehr einsamer Job ist.

00:24:19: Für beides braucht es irgendwie an... Worten.

00:24:23: Also zum einen dieses realistischen Blick eher darauf zu werfen, also was bedeutet Führung eigentlich erst recht unter diesen veränderten Gegebenheiten?

00:24:34: Weil nur wenn wir diesen realistischem Blick darauf werfen können wir auch ja realistische gesunde Erwartungen an uns selbst haben aber auch an unser Umfeld.

00:24:44: Das ist das eine.

00:24:45: und der zweite Teil ist für mich auch immer nicht alleine zu bleiben mit diesen Themen.

00:24:51: Und da sehe ich zum Beispiel auch bei Führungskräften in meiner Arbeit, Ja, da sind sehr wenig Führungskräfte die beispielsweise kollegiales Coaching auch in Anspruch nehmen.

00:25:04: Also ich habe den Eindruck, Coaching per se ist deutlich gefragter und auch irgendwie Führungskräftetrainings aber so auch innerhalb der Organisation sich zusammenzuschließen und zu sagen wir sind dann ein Peer Group, wir sprechen auch über die Schwierigkeiten die eine Führungenrolle bedeutet Wir tauschen uns aus!

00:25:25: Wir bleiben nicht alleine mit Zweifeln Unsicherheiten und mit Fragen, da sehe ich beispielsweise noch einen großen Hebeln auch.

00:25:35: Ja.

00:25:36: Absolut.

00:25:38: Ellen du hast eben heigebruch ne?

00:25:41: Also Lidership-Professor in St.

00:25:43: Gallen angesprochen und im Kontext von Erschöpfung.

00:25:49: was sind denn diese Treiber die sie da auch beschreibt von dieser zunehmenden kollektiven Erschöfffung dann auch bei Führungskräften?

00:26:01: Also wir sehen uns im Grunde auch alle so ein bisschen der erste Wendepunkt bei Corona, würde ich sagen mit dem so eingeleuchtet eine Art Dauerkrisenmodus angegangen ist.

00:26:13: So das Gefühl irgendwie ist ständig Krise und auch Veränderungen.

00:26:18: Es gibt kaum Zeit, um mal zu sagen wie ich kann durchatmen.

00:26:23: Das beschrifft natürlich Organisationen insbesondere aber jeden von uns auch.

00:26:28: Also das ist der eine Punkt und das andere ist damit einhergehend diese Remotearbeit.

00:26:38: für Menschen wie uns auch ganz, ganz viel Positives hat.

00:26:42: Aber mit dieser Art von Flexibilisierung kommen natürlich auch neue Herausforderungen angefangen von Entgrenzung über neue Reibungspunkte und auch neue Aufgaben für Führungskräfte wo die teilweise erst mal eine Antwort finden müssen.

00:26:58: was ist jetzt unser Modell?

00:27:02: Das sind so Aspekte, was wir auch sehen und das beschreibt Heike Bruch eben auch.

00:27:08: Ist diese schnelle Technologisierung.

00:27:11: ja also was jetzt mit KI passiert ist natürlich für jemanden wie mich irgendwie total.

00:27:16: ich bin total begeistert auf eine Art.

00:27:20: Ich sehe aber natürlich auch boah crazy.

00:27:23: keiner hätte sich vorstellen können was da in so kurzer Zeit passiert.

00:27:29: Und wenn wir da zum Beispiel mal nochmal eine Ebene tiefer reingucken, dann sehen wir dass wir natürlich eine große Effizienzsteigerung quasi haben durch Technologisierung.

00:27:42: Aber auf der anderen Seite haben wir auch ein extrem gesteigertes Tempo.

00:27:48: Also machen wir es ein bisschen konkreter, ich kann jetzt auf einmal ganz schnell E-Mails beantworten ja?

00:27:54: Ich setz mich hin und zack, zack gibt das einmal kurz bei JetGBT ein und habe in null Komma nichts meinen E-mails beantwortet.

00:28:01: und zACK hast du schon wieder die nächste E-mail.

00:28:04: und so geht's pingpong!

00:28:07: kann man auf alle Möglichkeiten, als mögliche beziehen.

00:28:11: Auf Texte und auf Konzepte.

00:28:12: also wir werden immer schneller.

00:28:16: die Substanz, die Qualität steigt aber nicht gleichermaßen.

00:28:20: Also heißt auch Führungskräfte haben da wieder mit einem mehr an Aufgaben zu tun Nicht unbedingt mit eine Mehr an Qualität Und wir alle sind noch mehr beschleunigt.

00:28:34: Das heißt, wenn ich dich da kurz unterbreche.

00:28:36: Und man führt noch einen Zusatzbeschleuniger dazu indem man sozusagen an sich selbst den Anspruch hat sozusagen dann auch quasi in Echtzeit zu reagieren.

00:28:48: und also das verstärkt ja sozusagen um in dem Bild vom Ping-Pong zu bleiben noch die Geschwindigkeit von Ball.

00:28:55: Also das kommt ja dann auch noch dazu und setzt dann auch nochmal die Teilnehmer dieses Ping-Point Spiels zusätzlich unter Druck.

00:29:04: Ja, ein ganz wichtiger Punkt den du beschreibst und auch da finde ich es wichtig.

00:29:09: Weil ich hab's dann oft ja mit den Menschen zu tun so die im vertrauensvollen Raum mit mir mal sagen

00:29:15: oh

00:29:15: ich schaffs einfach nicht mehr!

00:29:17: Ich habe immer dreiundfünfzig WhatsApp-Nachrichten offen.

00:29:20: also ich wollte eigentlich vor zwei Wochen schon die Feedback Gespräche mit meinen Mitarbeitenden führen.

00:29:25: ich komme nicht hinterher Und da springt bei mir dann immer so was an, dass ich denke, das kann nicht du sein.

00:29:33: Du bist nicht der Fehler, sondern diese Kanäle, das was du gerade beschreibst die sind ja auch so designt.

00:29:41: Es gibt einen ganz großen Kritiker, ein Ex-Google-Designer.

00:29:45: Na aber fällt mir grad nich ein... Der super Spann darüber spricht wie diese Kanähle ja desigent sind.

00:29:52: wenn wir uns beispielsweise nur mal WhatsApp angucken dann ist es ja genau dafür gemacht bei uns anzuschicken.

00:29:59: ich sehe Haar zwei Haken.

00:30:01: Joachim hat meine Nachricht schon gelesen wie so, der hat die gelesen.

00:30:05: Aber jetzt ist schon eine Stunde her und er hat noch nicht geantwortet.

00:30:09: Also ping bei mir an naja ob du es jetzt willst oder nicht?

00:30:13: So wichtig scheint ich jetzt gerade nicht zu sein.

00:30:18: Das heißt ja ganz wichtig diese Form von Beschleunigung, diese Formen wir aber auch Kommunikationskanäle gemacht sind füttert quasi das Gefühl von Erschöpfung Von dem Zweifel, dem Gefühl von ich kann es nicht schaffen.

00:30:37: Und das sorgt dafür dass zum Beispiel bei mir Führungskräfte sitzen und das Gefühl haben A Ich kann den Job nicht so machen wie ich's mir ursprünglich mal vorgestellt habe indem ich zb auch neue Ansätze von Führungen lebe also Verantwortung mehr teile und B. Ich bin eigentlich permanent dauerhaft erschöpft.

00:30:57: Das heißt es fühlt sich auch so an als wäre der Job kompatibel mit anderen Lebensbereichen.

00:31:04: Und das ist natürlich dramatisch, ja?

00:31:08: Weil dann und auch dazu gibt es eine Studie von CIVI letztes Jahr, die dann zum Beispiel zeigt, dass gerade Menschen in der Rush Hour auf Live ... Das sind ja oft die Menschen also zwischen irgendwie dreißig und neunundreißig, die in Führung kommen.

00:31:27: Ja, das Gefühl hab ich will das gar nicht mehr so nicht!

00:31:30: Und Frauen auch nicht wenig überraschend, die nämlich häufig noch zusätzlich Kehrarbeit leisten.

00:31:38: Ja!

00:31:39: Absolut ja.

00:31:40: und auch beim letzten Halbsatz den du jetzt gesagt hast, auch bei Frauen, die zusätzlich kehrarbeit leisten... Hast du mich jetzt nicken gesehen?

00:31:48: Weil kann ich aus eigener Erfahrung also wenn ich dann Frauen in Führungspositionen bringe teilweise auch die dann Teilzeit sogar noch tätig sind, sind dann wirklich manchmal auch so ein Dilemma.

00:32:01: Wo man sich gemeinsam hinsetzen muss und muss es vor allen Dingen erst mal thematisieren.

00:32:07: Dann den Menschen, der einem dagegen übersitzt, ernst nehmen und sagen was ist denn jetzt eigentlich?

00:32:13: Und dann sind's auf diese ganz vielen verschiedenen Bälle, die hochgehalten werden müssen und wo wir als Vorgesetzter wiederum von Sohnerführungskraft... dann auch so bisschen Druck rausnehmen muss.

00:32:29: Also erstmal natürlich überhaupt verstehen, was ist denn die Situation und dann auch schauen okay wo kann man dann ansetzen?

00:32:35: also das was man ja nicht möchte bezogen auf den Fall dass da jemand jetzt den Spaß an der Führung verliert Ja und auch sagt ok es liegt liegt an mir sondern es liegt einfach vielleicht liegt es an den Rahmenbedingungen ja und er hilft auch manchmal wenn auf der einen Seite vielleicht Druck da ist, dass man auf der anderen Seite den dann auch so bisschen rausnimmt.

00:32:58: und wichtig ist gemäß meiner eigenen Erfahrung das man auch drüber spricht.

00:33:02: Ja!

00:33:04: Und da bist du ja dann schon den Schritt weiter würde ich sagen in dem du es erkennst und auch erkennest wer sitzt davor mir?

00:33:14: Was hat denn vielleicht auch dahin gebracht?

00:33:16: mit all seiner Passion?

00:33:19: Leg ich da jetzt noch ne Stippe drauf?

00:33:21: Oder sag' ich nicht, nehm mal was von dir weg.

00:33:23: Hey!

00:33:23: Ich seh dich mit deinem... ...ich sehe dich mit deiner Arbeit, ich seh Dich mit Deinem Engagement und Deiner Leidenschaft.

00:33:29: Wie können wir jetzt dafür sorgen dass ich dich ein bisschen entlastet?

00:33:33: Und häufig passieren aber genau diese Momente nicht Weil auch dafür die Zeit fehlt oder weil Die Führungskraft ja auch wieder Druck Von der eben nur eins drüber bekommt Und denen dann weiter reicht.

00:33:47: Dabei wären genau diese Momente so wichtig, dieses Mal kurz rauszoomen.

00:33:52: Man sagen Moment mal okay wir schauen auch mal dass wir irgendwie sagen wir legen den Fokus auf ein zwei Themen und die verfolgen wir mal wirklich weil das passiert ja oft nicht.

00:34:05: Und Kultur.

00:34:06: Ja, wir machen das und das anstatt mal zu sagen okay wenn wir das wirklich wollen ja beispielsweise wir nehmen uns mal ein Quartal wo wir sagen wir verbessern mal unsere Kommunikationsprozesse hier im Team Wir gucken mal wirklich dass wir jetzt mal einen Quartalsagen wir wollen unsere kommunikations Prozesse verbessern Und dann sagen wir mal nicht noch zusätzlich.

00:34:28: Und parallel machen wir noch mehr Profit und parallel führen wir noch OKRs ein, sondern wie gesagt mal darauf liegt der Funkus.

00:34:35: das würde oft schon so viel mehr Energie auch in Teams bringen anstatt eben ja dieses und und und da gibt es häufig eine große Scheu vor dieser Form von Priorisierung und so bleibt es eben einen Ein zu viel.

00:34:56: Ja, das heißt wenn ich es mal so ein bisschen zusammenfasse, weil wir gerade auch die letzten fünf Minuten gesprochen haben auf meine Frage hin was denn die Treiber sind von dieser kollektiven Erschöpfung und wie er ja jetzt im Prinzip auch schon an Änderungsmaßnahmen waren dann hast du ja ganz am Anfang Tops war sogar noch vor meiner Frage gesagt auf jeden Fall Wenn wir diese Erschöpfung jetzt ernst nehmen, zunächst mal auch wirklich diese... Du hast sich also ausgedrückt Führungen entromantisieren und dann noch wirklich Systematik für Entlastung sorgen.

00:35:30: Und da haben wir meiner Meinung nach jetzt über zwei Ansatzmöglichkeiten gesprochen.

00:35:35: Das eine war ja auch das wirklich auch mal sichtbar machen.

00:35:39: was ist denn jetzt konkret die Belastung?

00:35:41: Was ist auch

00:35:41: die

00:35:42: Ursache entschuldigung dieser Belastungen?

00:35:44: Und dann auch das was du eben zum Schluss erwähnt hast Ich nenne es mal bewusst der Umgang mit Energie und Fokus.

00:35:52: Und gerade Letzteres, also Fokus... Das ist ja überhaupt auch so ein Thema.

00:35:58: Also wenn ich zurückdenke, ich war in verschiedenen Unternehmen tätig und dieser mangelnde Fokus durchzieht sich wie einen rote Faden und ist natürlich insofern oder ist aktuell natürlich ein richtiges Thema, weil ja diese verschiedenen Einflussfaktoren und dieses Und und und und dieses immer schneller höher weiter sich tendenziell dann noch verschärft.

00:36:23: Umso wichtiger ist es glaube ich auch diesen Fokus zu setzen.

00:36:27: Ja das ist auch Aufgabe aus meiner Sicht der Führungskraft A für sich selbst.

00:36:34: Wir reden gerade über Führungskräfte dass sie den Fokus hat Aber auch die Teams gemäß meiner Erfahrung ächzen und lächzen danach, dass ihnen jemand quasi als Rahmen aus so einem Fokus vorgibt.

00:36:50: Ja, total das hast du schön beschrieben finde ich!

00:36:55: Und da würde ich gerne noch einen Treiber ergänzen, auch aus dieser Forschung aber der ist irgendwie deutlich zu sehen, es gibt eben auch so eine veränderte Einstellung zur Arbeit.

00:37:07: Und auch das ist ein Treiber von dieser Erschöpfung die dann bei Führungskräften mündet.

00:37:13: Das beispielsweise die Gen Zee.

00:37:16: wenn wir uns nur mal die anschauen da sagen zum Beispiel nur sechs Prozent ich will noch in so einer Führungsposition und das ist ja erstmal ne krasse Zahl also nur sechs prozent sagt irgendwie finde ich überhaupt noch attraktiv Und das hat auch damit zu tun.

00:37:33: Also wenn wir da mal hinschauen und nicht aus so einer Perspektive, die sind alle faul, ja?

00:37:38: Die haben halt keinen Drive mehr.

00:37:40: Sondern die Ursachen dafür sind eher dass sie sagen naja mir ist einfach eine Work-Life Balance ist mir wichtig Eine Flexibilität ist mir Wichtig und ich sehe eben bei meinen Führungskräften Die ackern sich ab!

00:37:55: Die sind erschöpft!

00:37:56: Die haben keine Energie was du auch gerade beschrieben hast Und das finde ich nicht erstrebenswert.

00:38:03: Wenn wir es umdrehen und sagen, was muss sich also verändern?

00:38:09: Und eben nicht so hinkucken, mi-mi-mi!

00:38:11: Sondern sagen ja, was kann ich denn vielleicht selber wieder tun, um zu einem Vorbild zu werden auch erstmal für mich dann kann sich schon viel verändern.

00:38:21: Also wie kann erstmal vielleicht zu einzuchecken, wo stehe ich eigentlich so tendenziell mit meinem Energielevel und was kostet mich wahnsinnig viel Energie?

00:38:34: Und was kann ich auch daran verändern wieder ein Stück weit mehr Energie mir in den Alltag zu holen.

00:38:42: Zu gucken dass sich mir kleine Inseln vielleicht auch einbauen für Ruhe, für Entlastung, für Erholung das finde ich sind schon mal so Stellschrauben um zu sagen Das ist es nicht wert, sondern wie kann ich mir Führung auch so gestalten dass ich leistungsfähig bin und gesund.

00:39:05: Und man kann das ja jetzt sozusagen auch diese äußeren Einflussfaktoren, die kann man jetzt nicht einfach ignorieren.

00:39:16: also wenn man gerade mal sich die weltpolitische Lage anschaut und zusätzlich Ich nehme jetzt mal einen Standort Deutschland, sich hier schon seit Jahren abspielt und dass solche exogenen weltpolitischen Faktoren und Krisen natürlich die Situation dann hier und da noch verschärfen.

00:39:40: Da nehmen wir ja wahr das viele Unternehmen jetzt sehr stark unter Druck stehen Druck sozusagen, Energie frisst, Motivation blockiert und dann auch Erschöpfung erzeugt bei den Mitarbeitern.

00:39:55: Und natürlich dann auch bei den Führungskräften und da ist es glaube ich dann wichtig wie Organisationen und Führungskräfte damit umgehen oder?

00:40:07: Ja ja in meiner Arbeit auch immer so eigentlich die zwei Richtungen.

00:40:15: Also ich sehe oft diese Richtung von Organisationen, die eben unter viel Druck und Krise noch mehr Druck reingeben.

00:40:25: also das zeigt sich dann zurück ins Office und es wird irgendwie, es gibt noch mal härtere Ziele.

00:40:31: Und man schaut überall nochmal genauer hin und auch der Ton verändert sich.

00:40:36: Da sprechen wir also von diesen High Pressure Unternehmen.

00:40:40: Es gibt aber auch die anderen.

00:40:42: Ich denke sofort an eine Agentur in Hamburg mit der ich schon jetzt ne Weile arbeite wo ich immer so denke cool ihr versucht ganz bewusst das anders zu machen.

00:40:53: Die sind eigentlich seit zwei drei Jahren im Wachstum dass die Führungsebene wirklich sagt, wie können wir hier dafür Sorge tragen das alle ihre bestmögliche Arbeit machen können.

00:41:06: Und wenn man erstmal so von der großen Frage ausgeht dann heißt es ja nicht, dass die Leute nicht trotzdem irgendwie ihren Job machen sollen.

00:41:13: Aber da geht ganz viel über Vertrauen.

00:41:15: Was machen die anders, die investieren proaktiv in Führungskräfteentwicklung?

00:41:21: Die sagen eben nicht, oh Moment mal!

00:41:24: Die wirtschaftliche Lage ist schwierig.

00:41:25: Wir streichen jetzt mal alles was hier Spaß macht sondern im Gegenteil.

00:41:29: Die sagen, wir müssen jetzt in Weiterbildung investieren.

00:41:32: Wir brauchen Offsights.

00:41:34: Wir müssen gucken wie wir abteilungsübergreifende Zusammenarbeit stärken Und das sind eigentlich die High-Energy-Organisationen.

00:41:48: Wenn man sich anguckt, leider ist es ein verschwindend geringer Prozentsatz der wirklich so arbeitet.

00:41:59: Ja und vor allen Dingen wenn dann noch nach den alten Mustern quasi agiert wird ja... Dann ist es dieses typische Verhalten was du auch beschrieben hast, dass man um Druck steht erstmal vielleicht an der falschen Stelle dann sozusagen agiert oder auch spart, anstatt genau das zu machen und diese Fragen auch den Mitarbeitenden zu stellen die du denn auch jetzt erwähnt hast aber diesen Kopf mal rauszuziehen und sagen jetzt mal fünf Minuten normal ja.

00:42:28: Das gelingt halt den wenigsten leider weil es verstärkt natürlich die Situation oder die Negativspirale danach.

00:42:37: umso mehr Elena, hast du eigene Erfahrungen mit dem Thema Recording Leadership?

00:42:43: Und falls ja.

00:42:45: Was hat dir auch da ganz persönlich geholfen?

00:42:52: Ja, im Nachhinein macht ja immer alles so viel Sinn.

00:42:57: Also ich mag das ja total... ...auch insbesondere jetzt in der Selbstständigkeit dass sich immer mehr so Ich selber werden darf und Ich bin jetzt so im sechsten Jahr in meiner Selbstständigkeit und bei mir war das im Grunde ein ähnlicher Weg.

00:43:12: Also ich war auch in meiner Führungsrolle angekommen, ich hatte irgendwie einen Titel den ich mir total gewünscht hatte.

00:43:20: War so voll in meinem Feld Organisationsentwicklung und hatte so das Gefühl cool!

00:43:24: Jetzt habe ich alles geschafft Und von da aus geht es quasi nur noch bergauf und habe in relativ kurzer Zeit gemerkt, das ist hier gar nicht mein Ding.

00:43:36: Ich war eben also in so einer Herdauferposition und hab auf C-Level mit sehr vielen männlichen Geschäftsführern, muss ich sagen, gearbeitet und saß im Grunde den ganzen Tag in Meetings, saß sehr viel... Vor Corona saß sehr viel im Zug und bin von einem Standort zum nächsten gefahren.

00:43:59: Und abends lag ich aber immer mehr im Bett, dann hab mir gedacht so irgendwie ... Ich fühl mich nicht wirksam!

00:44:04: Das war es eigentlich bei mir, dass sich das Gefühl hatte... Ich mache, mache, mache, aber richtig am richtigen Fleck fühle ich mich nicht.

00:44:15: Ja, ich meine das was bei mir tatsächlich dazu führte, dass ich eher geflogen bin.

00:44:22: Also ich habe es wirklich mit einem Corona gesagt, nee wann bin ich jetzt und hab den Schritt in die Selbständigkeit gemacht.

00:44:31: Und heute denke ich aber das sollte nicht der Weg sein!

00:44:35: Es sollte nicht für alle sein und das muss es ja auch nicht wenn wir... Das ist vielleicht auch sowas was mich total antreibt Wenn wir anfangen, Karriere zum Beispiel nicht mehr so als eine karriere Leiter zu denken und ein Stück weit mehr dahin kommen dieses Lebendige auch zu sehen.

00:44:55: Zu sagen es gibt ja schöne neue Begriffe also Portfolio-Karriere gibt das Bild, damit arbeite ich zum Beispiel gerne im Coaching von einem Karriergarten.

00:45:06: Also dass wir einfach mehr da hinkommen unsere Karriere selber zu gestalten, mehr zu gucken.

00:45:14: Was sind eigentlich meine Bedürfnisse?

00:45:16: In welcher Lebensphase bin ich auch und eben eher zu gucken was will ich jetzt zum Beispiel in meinem Karrierekarten gerade vielleicht pflanzen?

00:45:26: Was will ich vielleicht auch mal wieder irgendwie rausnehmen anstatt sozusagen so höher weiter schneller?

00:45:35: genau Da bin ich heute.

00:45:39: Also, ja ... Ich hab diese Berührungspunkte.

00:45:44: Es kommt auf jeden Fall auch aus einem individuellen Erleben gepaart mit dem, was sich dann eben in meiner Arbeit ganz oft begleiten darf.

00:45:53: Was eine große Freude ist tatsächlich auch wenn der Begriff erst mal so schwer anmusstet.

00:45:59: Ist mir total wichtig zu betonen, es gibt nichts Schöneres als sehen, dass jemand anfängt mehr auf sich selber zu gucken.

00:46:07: Und witzigerweise, vielleicht auch das gesagt ist es ja nicht.

00:46:11: Das bedeutet ja nicht dass alle Führungskräfte wenn die an so einem Punkt sind zu merken Boah ich schaff's nicht mehr!

00:46:18: Das bedeutet nicht dass sie ihren Job kündigen müssen sondern ganz häufig haben wir ja viele Erhebel in der Hand unsere Arbeit auch ein Stück weit anders zu gestalten indem wir zum Beispiel mal dahin gucken Was für ein eigenes Leistungsnarrativ habe ich zum Beispiel verinnerlicht und wie kann ich vielleicht ein Stück weit dahin kommen, gesünder auch zu führen.

00:46:41: Für mich selbst, für mein Team, für meinen Umfeld?

00:46:47: Ja sehr schön!

00:46:47: Also es ist auch immer so eine Podcast-Folge.

00:46:52: sehr zuträglich krieg ich auch immer zurückgespiegelt von Zuhörerinnen, wenn dann zum Thema auch so persönliche Erfahrungen oder eigene Erfahrungen wie du es jetzt gemacht hast preisgegeben werden.

00:47:06: Karrieregarten werde ich mir merken.

00:47:08: also sehr schönes Bild was du da auch gezeichnet hast super wichtig.

00:47:15: Ich habe mal von dir den folgenden Satz gelesen, Elena.

00:47:18: Und der geht so... Wer zu wenig loslässt erlebt schnell Überlastung und irgendwann dieses Gefühl So will ich Führung nicht mehr!

00:47:27: Und danach folgt er noch der Appell... Was meinst du damit?

00:47:36: Ja, okay.

00:47:38: Der Satz kommt eigentlich aus der Kindererziehung.

00:47:41: tatsächlich oder mir ist er auf jeden Fall in dem Kontext begegnet.

00:47:45: also ich meine er heißt eigentlich Erraise the child you have not The Child You Want.

00:47:52: Und mit mir resoniert er deshalb, weil ich ja manchmal selber sehe bei meinem Sohn beispielsweise.

00:47:58: Dass ich mir einerseits so wünsche, oh der soll so ein Wildfang sein!

00:48:02: Der soll mutig sein und auf Bäume klettern... ...und dann wiederum denke ich manchmal auch bitte benimm dich gut in der Kita und du musst irgendwie höher auf die Regeln und so.... Und ich versuch mir immer wieder mehr zu sagen, ne der ist genau richtig wie er ist.

00:48:21: Der bringt alles mit was du brauchst und es geht eher darum ihn zu begleiten in seiner Kraft.

00:48:28: so.

00:48:29: Mit diesem eher ressourcenorientierten Blick wünsche ich mir manchmal auch das Führungskräfte auf ihre Mitarbeitenden schauen Nämlich eher mit dem, was ist schon da und was können wir gestärken?

00:48:43: Und nicht mit dem... Was ich leider oft höre dann so.

00:48:47: Ich hab ja einfach die falschen Leute.

00:48:50: Das Profit kann ich auch alleine machen dafür bräuchte ich diese zwanzig leute gar nicht.

00:48:57: Was häufig eher der Blick ist, so ein defizitärer Blick von ... Die können das nicht!

00:49:05: Und da wünsche ich mir manchmal mehr so.

00:49:11: Wie kann ich, wie kann ich auch vielleicht mit einer eher coachenden Haltung mein Team auch empowern?

00:49:16: Wie kann nicht irgendwie wirklich verinnerlich.

00:49:19: Es hat wirklich sehr viel auch mit innere Arbeit zu tun.

00:49:22: ist es nicht was man so künstlich drauflegt sondern wie kann mich wirklich auch mit einer inneren Haltung von?

00:49:29: jeder bringt irgendwie eine Stärke mit davon bin ich total überzeugt und jeder bringt irgendwas was wertvolles mit zeigt sich ja auch, wenn ich das sehe beim Menschen.

00:49:41: Dass sich aus der Ergänzung eher Motivationen entfaltet.

00:49:45: also ne?

00:49:48: Ich denke tatsächlich an einen Geschäftsführer, der wünscht sich eigentlich nicht sehnlicher als es das Team Ownership übernimmt.

00:49:55: und wir arbeiten irgendwie seit einem Jahr miteinander und ich denk so Ja total gut aber durch dein tägliches verhinderst du's auch ein Stück weit.

00:50:05: Also was macht ihr?

00:50:07: Der guckt halt trotzdem noch mal überall drauf.

00:50:09: Und wenn dann die Leute was gemacht haben, dann kommt als erstes ... Nee, so will ich das nicht.

00:50:16: Anstatt zu sagen, ah!

00:50:18: Cooler Ansatz.

00:50:20: Ich sehe du hast dir Gedanken gemacht.

00:50:22: Richtig cool, dass du da noch mal kreativ geworden bist.

00:50:27: Also, dass eher hervorzuheben, was schon da ist und dann gemeinsam zu gucken in welche Richtung muss es sich weitergehen?

00:50:36: Das führt in der Regel eher dazu, dass die Mitarbeitenden sich gesehen fühlen.

00:50:42: Dass sie das Gefühl haben cool ich kann ja auch mit dem was ich beisteuer wirklich etwas bewegen und dann erreichen wir eigentlich das was nicht so viele wünschen nämlich Eigenverantwortung ein starkes Bier ein gutes Miteinander.

00:51:01: Ja sehr schön wie du es jetzt auch so beschrieben hast diesen Appell, dass du sagst okay das kommt ursprünglich so aus der Kindeserziehung.

00:51:14: Ich erlebte es ja auch ganz oft und das soll jetzt auf keinen Fall mein, dass man diesen eins zu eins Vergleich ziehen kann mit arbeitenden Kinder.

00:51:25: aber es gibt auf jeden fall schon auch Parallelen gerade wenn du diesen ressourcen orientierten Ansatz dann auch beschreibst im Vergleich zum ihr Defizit orientierten Ansatz.

00:51:39: Also wirklich auch schön, wie du es beschrieben hast.

00:51:42: Ich selbst würde mich ja jetzt egal in welchem Modus ich mich da befinde, also privater Bereich Kindererziehung oder auch Mitarbeiterinnen weiterentwickeln schon so als Potenzialenfalter sehen.

00:51:57: Er tappt mich aber auch ganz oft dabei und da ist, glaube ich, dieses Lead yourself was wir ganz am Anfang hatten und diese Selbstreflektion total wichtig das es mir nicht immer gelingt.

00:52:07: ja also ich muss dann auch mal manchmal sagen okay und holen wir dann auch oder nehmen dann auch das Feedback von anderen danach ein egal in welchem Kontext ich mich da jetzt bewege wenn's mir dann halt auch mal nicht so gut gelungen ist hatte, ja und die sich da gerade nicht so erfüllt.

00:52:27: Und ich jetzt das Potenzial oder die Stärke dann in dem Moment soll ich mich ausdrücken vielleicht doch mal ein bisschen ausgeblendet habe.

00:52:37: Gleiches nehme ich natürlich aber auch bei Führungsverhalten von Führungskräften in meinem Team dann wiederum war wo ich sie schon vielleicht hierhin darauf hinweise und sage aber trotzdem okay vielleicht auch so ein bisschen geduldig mit dir selbst sein.

00:52:53: Also immer wieder schauen, bin ich dann noch auf dem richtigen Pfad und habe diesen Ressourcen orientierten Blick?

00:53:00: Und woran lag es sich den vielleicht jetzt gerade mal nicht hatte?

00:53:04: Ja das ist glaube ich dann auch wichtig.

00:53:09: Ja und jetzt hast du ja finde ich eigentlich die Blaupause geliefert mit dem was du beschrieben hast.

00:53:14: also... Unbedingt loslassen ist schwer.

00:53:19: Ja, also das ja auch anzuerkennen oder auch zu sagen so die meisten die in Führungspositionen sind haben ja häufig einen sehr hohen Anspruch auch an Qualität und dann Geschwindigkeit usw.

00:53:32: Und das ist ja per se auch erst mal nichts Schlechtes.

00:53:35: aber was du ja gerade beschrieben hast war ich ertappe mich dabei So und dann umzuschalten dass so geht ja Veränderungen im Grunde sich zu ertappen um zu schalten und sich Feedback einzuholen.

00:53:48: Und ich finde, dass wenn wir diesen ersten Teile schon haben ist so viel gewonnen.

00:53:53: und wenn Führungskräfte dann auch noch zurück ins Team gehen und wieder in die Kommunikationen gehen und sagen so sorry Leute da bin ich einmal übers Ziel hinaus geschossen.

00:54:07: Ich will eigentlich wirklich, dass ihr den Schritt alleine geht und vielleicht sich auch mal entschuldigen oder auch mal sagen ich habe mich da im Ton vergriffen.

00:54:15: Ich war... ich stand unter Druck.

00:54:17: Ja?

00:54:18: Ich will aber wirklich, das ihr eure OKRs, mal so ein Beispiel zu nennen, dass sie die selber erarbeitet lasst uns nochmal gemeinsam auf das Problem gucken und nicht ich gegen euch was ja viel häufiger passiert.

00:54:32: Und dann ist es halt mit der Motivation der Mitarbeiterin, das ist so ganz langsam und auch die Eigenverantwortung.

00:54:39: Das ist ja nicht von heute auf morgen, dass die Leute keinen Bock mehr haben auf ihren Job sondern die Lernen halt.

00:54:45: Die lernen halt naja egal was ich hier mache.

00:54:49: Ich kann sie offensichtlich nie recht machen.

00:54:52: also hören die langsam auf proaktiv was zu machen.

00:54:57: Die merken ja gut, mein Manager macht es sowieso immer noch mal selbst.

00:55:02: Ich lief halt eine Präsentation und am Ende sieht die gar nicht mehr so aus wie ich's immer gebaut habe.

00:55:08: Dann brauche ich sie ja gar nichts zu machen!

00:55:10: Richtig!

00:55:10: Das heißt also wenn wir da schon diesen Schritt gehen wieder in die Kommunikation und so gemeinsam dahin gucken dann wirds ja auch ein schöner gemeinsamer Lernprozess.

00:55:23: Ja, und vielleicht noch einmal der Satz.

00:55:25: Ich glaub ich hab's ganz am Anfang gesagt ... Und da gibt es auch Studien zu, die wirklich zeigen Führungskräfte, die sich ab- und zumal verletzlich zeigen!

00:55:35: Und dieses Verletzlich klingt immer so groß, das ist ja gar nicht, sondern es ist im Zweifel, einmal zu sagen, ähm, ich habe da einen Fehler gemacht oder sorry, ich war da ein bisschen scharf in meinem Ton.

00:55:47: Den vertrauen Menschen viel mehr weil... Ich sehe was Menschliches, ich sehe auch Joachim ja der kann auch mal zu etwas stehen.

00:55:56: Wir können uns alle verändern es ist okay.

00:56:00: Richtig!

00:56:03: Ich nenne jetzt mal fünf Begriffe Elena welche für mich im Kontext unseres Podcast themas wichtig sind und ich möchte jeweils einfach von dir paar kurze spontane Gedanken dazu hören.

00:56:13: starten wir mit dem begriff Krise

00:56:17: Ist anstrengend.

00:56:20: Ich versuche mich mal kurz zu helfen.

00:56:21: Ja, ja, das ist auch die Intention dieser Übung.

00:56:25: Zweiter Begriff Energie

00:56:28: Die wichtigste Ressource, die wir haben?

00:56:33: Drittens Veränderung

00:56:36: Liebe ich

00:56:38: Sehr schön.

00:56:39: Viertens Leistung

00:56:43: Ist was ganz Großartiges wenn wir sie im Einklang mit unserer Gesundheit denken.

00:56:49: Und Last but not least Verantwortung

00:56:56: müssen wir wollen bekommen und funktioniert am besten, wenn wir sie miteinander teilen.

00:57:04: Sehr schön!

00:57:05: Ja vielen Dank!

00:57:07: Ja liebe Elena die Zeit ist jetzt so schnell verflogen und ich bin mir ganz sicher dass du unsere Zuhörerinnen mit deinen Gedanken zum Thema Recreating Leadership begeistert und auch inspiriert hast.

00:57:19: und am Ende dieser großartigen Unterhaltung möchte ich dich bitten das du mir noch die drei folgenden Fragen beantwortest.

00:57:27: Erstens, was möchtest du denn den Hörerinnen von What I Do Inspire Us You konkret mit auf dem Weg gegen um Führung besser und auch menschlicher zu machen?

00:57:39: Also fang bei dir selbst an.

00:57:42: Das ist glaube ich irgendwie ein ganz wichtiger Punkt.

00:57:45: da sehe ich manchmal tatsächlich... Ich denke manchmal das ist so klar und so nahelegend.

00:57:48: aber ich sehe manchmal in meinen Leadership Journeys da den größten Aha Moment.

00:57:52: achso wir gucken erst mal auf uns jaja Ähm, und du dreivolltest du ne?

00:57:59: Ja.

00:58:00: Ja genau.

00:58:02: Und dann würde ich wirklich sagen auch so mit Blick auf unser Thema heute.

00:58:08: Regratting Leadership also... Ich finde das Problem ist nicht die Führungskräfte an ihrer Position zweifeln sondern das Problem es tatsächlich eher dass sie häufig nicht den Weg zurück haben oder zur Seite.

00:58:24: Also, gib dir diese Freiheit.

00:58:27: Also schüttel dich gerne mal von all den verstaubten Narrativen die du vielleicht auch so verinnerlicht hast und erlaubt ihr mal ganz frei zu denken, mal groß zu denken?

00:58:39: Ja das wäre vielleicht das zweite.

00:58:44: Und das dritte ist Schau auch mal ein bisschen vom Ende.

00:58:50: Ja, ich glaub manchmal sind wir so getrieben in diesem... Ich muss jetzt noch und diese Woche ist so wichtig umso.

00:58:57: Und dann vergessen wir ganz oft was wirklich zählt.

00:59:01: Ich mochte das schön du hast es am Anfang gesagt von unserem Gespräch dass viele bei dieser ersten Frage nach den wirklich schönen Momenten sagen Das war irgendwas mit meinen Kindern.

00:59:12: Das war irgendetwas mit meinem Partner Und in der Realität arbeiten wir dann aber wie Blöde und vernachlässigen im Zweifel unsere Beziehungen.

00:59:23: Das, was eigentlich wirklich unser Immunsystem auch ist – das, was wirklich zählt.

00:59:29: Also ich guck manchmal vielleicht mal vom Ende drauf und überleg dann mal, was es jetzt gerade wirklich wichtig?

00:59:38: Ja, danke schön!

00:59:39: Zweite Frage in unserem Schlussmodus.

00:59:41: Welche drei Dinge sollte denn ich beziehungsweise auch die Hörerinnen von What I Do, Inspirers Here unbedingt aus unserem Gespräch mitnehmen damit es insbesondere Führungskräften gelingt in ihrer Kraft zu bleiben und nicht in einen Zustand der Erschöpfung zu fallen?

00:59:59: Ja also ich finde so ein Gedanke den ich ganz wichtig finde.

01:00:07: wir haben ja diesen Führungsjob zu einer superheldenen Job gemacht und jetzt stehen wir da und wundern uns über Burnout.

01:00:15: Und ich würde da auch ganz selbstkritisch sagen, ich war auch lange so eine von denen die gesagt hat so Führungskräfte ihr müsst, ihr müsst und so und da manchmal ein bisschen mehr mit einem liebevollen Blick hinzuschauen und auch zu gucken was leisten sie auch alles?

01:00:32: Würde glaube ich helfen um... auch so ein Miteinander zu stärken und eben nicht so ein wir gegen euch zu schaffen, sondern eher zu gucken.

01:00:43: Da passiert schon auch ganz viel um wieder in die Kraft zu kommen, auch mal zu gucken.

01:00:53: Was sind so die kleinen Momente?

01:00:55: Ich war vor unserem Gespräch ... Hab ich mir ganz klar gesagt, unser Gespräch fängt um zehn Uhr an und mach mir davor keinen Termin.

01:01:02: Das ist für mich heute der wichtigste Termin!

01:01:04: Und sowas auch einmal zu sagen.

01:01:06: Nee, das bekommt die Aufmerksamkeit und den Fokus.

01:01:09: Weil ich mache nicht jeden Tag ein Podcast.

01:01:13: Und ich war stattdessen eine halbe Stunde im Wald spazieren.

01:01:16: Also diese Inseln sich bewusst ... zu schaffen und nicht durch so zu rattern.

01:01:24: Und der dritte Punkt, der hilft mir auch weil bei mir natürlich kann man sich vorstellen mit zwei kleinen Kindern ist manchmal crazy Kontextwechsel bewusstzustalten.

01:01:36: es wäre vielleicht nochmal so ein Tipp auch also zu sagen ich versuche ganz bewusst immer nicht von einem ins nächste zu rattern von hier meinem Arbeitselner Manager in den Modus, zu meinen Kids zu gehen.

01:01:51: Sondern zu sagen ich nehme mir immer mal so fünf Minuten bewusste Transitionszeit und dann komme ich aber auch in einem anderen Mindset in der Kita beispielsweise an und weiß jetzt ist was anderes verlangt.

01:02:04: Jetzt braucht es nicht die Effizienzmaschine sondern jetzt gucken wir mal drei Stunden und mein Sohn entscheidet Also da würde ich auch mal alle von uns ein bisschen einladen zu gucken.

01:02:17: In welchem Modus brauche ich gerade welches Mindset und wie kann ich manchmal ein bisschen weicher sein?

01:02:27: Ja, danke schön!

01:02:29: Last but not least... Ich bitte ja meine Gesprächspartnerinnen am Ende unseres Gesprächs immer um ein sogenanntes Mutmacher-Plädoyer.

01:02:39: Elena, was ist denn dein konkretes Mutmacher Blédoyer?

01:02:43: Wie es nicht nur mir sondern auch den Hörerinnen gelingen wird die Herausforderung der Zukunft zu meistern und voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

01:02:54: Also weil wir ja ganz viel über Entscheidungen uns so gesprochen haben und so Wendepunkte würde ich sagen würde ich immer so sagen.

01:03:01: also wenn du vor einer Entscheidung stehst dann triff auf jeden Fall die mehr Mut verlangt.

01:03:09: Und das mag so ein bisschen Contraintuitiv sein, aber ich würde immer sagen ... Das zahlt sich aus.

01:03:16: Also den Weg der etwas mehr Mut verlangt und ... Only the Strongstay Soft, das sag' ich auch manchmal ganz gerne.

01:03:27: Und es hängt so ganz eng für mich damit zusammen, dass wir uns diese Weichheit wirklich ... Wir dürfen uns die erlauben!

01:03:34: Wir dürfen unsere einen Stück weit zurückerkämpfen.

01:03:39: weil das am Ende Verbindung schafft.

01:03:42: Richtig, ja vielen Dank.

01:03:44: und Elena vielen Dank für dieses inspirierende sehr positive und auch sehr mutmachende Gespräch und ich wünsche dir dass du noch viele Führungskräfte dabei unterstützt Klarheit zu gewinnen Veränderungen mutig zu gestalten Und Führungen auch wirksam zu leben.

01:04:04: Vielen Dank

01:04:05: Ich danke dir, war ein ganz tolles Gespräch Joachim.

01:04:09: Sehr gerne!

01:04:23: Bereits in unserem Vorstellungsmodus hat sich Elena als jemand beschrieben die Dinge mit sehr viel Leidenschaft angeht und vorantreibt.

01:04:33: Sie hat ihren Purpose gefunden und sie ist sehr neugierig.

01:04:37: das konnte sie auch sehr eindrucksvoll während unseres tollen Gespräts transportieren.

01:04:42: Auch sehr beeindruckend ihr Satz schon zum Einstieg in unsere Podcast-Folge, wo sie sagt dass sie mit dem was sie tut die Arbeitswelt etwas besser macht.

01:04:53: Sie macht uns Mut mit ihrem Satz Wenn du vor einer Entscheidung stehst dann trifft die mehr Mut verlangt.

01:05:01: Only the strong stays soft.

01:05:03: Das heißt wir dürfen auch mal Weichheit uns erlauben weil gerade das auch Verbindung schafft.

01:05:11: Wir haben Ende einer jeden Podcast-Folge, möchte ich auch diesmal die Höhepunkte des Gesprächs zusammenfassen und euch wie gewohnt gerne noch ein paar hilfreiche Impulse und Fragen mit auf den Weg gehen.

01:05:24: Erstens!

01:05:25: Wir starten in das Thema Führung mit Elena's Aussage Better Me, Better We, Better Organization.

01:05:33: Das heißt es ist wichtig sich selbst gut zu kennen und zu führen stichwort Selbstführungen und sich zu fragen Was ich selbst brauche, um gut zu führen.

01:05:43: Was macht mich im Kern aus und wo habe ich stärken und sprechen?

01:05:48: Kann man sich selbst gut führen?

01:05:49: dann geht es in Richtung better weh.

01:05:51: das heißt wie kann ich die Zusammenarbeit gut gestalten und was macht ein starkes Team aus?

01:05:58: Last but not least geht es auf die Organisations-Ebene wo es darum geht welche Strukturen man braucht und welche Entscheidungswege eine gute Zusammenarbeit möglich machen.

01:06:09: Elena sagt Führung ist kein Do-it-yourself Projekt, sondern Führungen geht viel besser gemeinsam.

01:06:17: Moderne Führer brauchen Vertrauen, Vielfalt und auch eine Prise Verletzlichkeit.

01:06:24: Viele Führungskräfte und das Belegen auf Studien sind massiv erschöpft und tragen sehr viel Druck und eine Last.

01:06:32: Wenn das so ist macht sich bei vielen Führerskräften breit dass man das sogar nicht will.

01:06:38: also Recreting Leadership.

01:06:40: Es entsteht eine Form von Ernichterung, dass man auf etwas hingearbeitet hat nämlich Führungskraft zu sein aber man es sich so gar nicht vorgestellt hat.

01:06:51: Oft ist Führungsverantwortung ein Schritt auf der Karriereleiter den man vielleicht sogar nicht möchte beziehungsweise auch zum Teil die Möglichkeit nicht hat das vorher mal auszuprobieren.

01:07:05: Unternehmen sind oft gemäß einer Pyramide noch zu hierarchig organisiert.

01:07:10: Führungskräfte bilden ein Nadelöhr bei zutreffenden Entscheidungen, weil ihnen zu viele Aufgaben und Verantwortung zugeordnet wird anstatt Dinge über flache Rieraschinen in Teams zu regeln.

01:07:23: Hoher Erwartungsdruck, hohes Tempo, eine hohe Parallelität von Themen

01:07:27: etc.,

01:07:28: steigern den Frust bei Führungskräften statt das Leadership zu einer kollektiven Kompetenz wird – auch dadurch Verantwortung geteilt werden kann!

01:07:39: Wichtig ist ein realistischer Blick auf das Thema Führung, besonders unter den sich veränderten Bedingungen anstatt zu romantisieren.

01:07:47: Nur bei einem realistischen Blick können wir als Führungskraft auch gesunde Erwartungen an uns selbst und unser Umfeld haben!

01:07:56: Wie steht Ihr zur Aussage von Elena?

01:07:58: Better me, better wee ,better organisierten.

01:08:02: Und was tut ihr konkret für Selbstführung ein besseres Miteinander und auch für bessere Strukturen in Euren Unternehmen?

01:08:11: Wie nehmt Ihr Führung bei Euch selbst und auch bei anderen Führungskräften wahr?

01:08:17: Seht ihr Anzeichen von Erschöpfungen, wie wirkt sich das dann konkret aus.

01:08:22: Elena hat einige Ursachen dafür genannt dass Führerskräfte sich zunehmend erschöpft und überfordert fühlen und der Führingsjob an Attraktivität verliert.

01:08:31: Was sind Eurer Meinung nach die Hauptursachen dafür und wie könnte man dem entgegenwirken?

01:08:39: Zweitens Was sind die Treiber einer zunehmenden kollektiven Erschöpfung bei Führungskräften?

01:08:45: Seit der Corona-Zeit befinden sich viele Führungskräfte im Dauerkrisenmodus.

01:08:51: Eine Veränderung folgt der Nächsten und es gibt kaum Zeit zum Durchatmen.

01:08:55: Einfluss hat auch die Flexibilisierung der Arbeit durch Remote Work, und die damit verbundenen Herausforderungen.

01:09:03: Ebenso wirkt sich die schnelle Technologisierung wie zum Beispiel KI aus indem sich Dinge noch mehr beschleunigen.

01:09:11: Das führt dazu, dass sich Führungskräfte dauerhafter schöpft fühlen und den Führungsjob nicht als dauerhaft kompatibel mit anderen Lebensbereichen ansehen.

01:09:21: Ein weiterer Treiber für die Erschöpfung von Führerskräften ist die Einstellung zur Arbeit.

01:09:26: Zum Beispiel möchten nur sechs Prozent der Gen-Zi gerne in eine Führingsrolle weil sie das nicht Attraktiv finden und Faktoren wie Work-Life Balance und Flexibilität wichtig sind, uns sie quasi noch on top ihrerseits erschöpfte Führungskraft in ihrem Umfeld sehen.

01:09:44: Was braucht es also um Führungen wieder attraktiv zu machen?

01:09:48: Jede Führungskraft sollte schauen was Energieräuber sind und wie man auch wieder Energie in den Alltag holen kann.

01:09:55: Und Wie kann ich mir Führer so gestalten dass ich leistungsfähig bin und gesund?

01:10:01: Ebenso können auch die Unternehmen ihren Führungskräften helfen, indem sie unter anderem die abteilungsübergreifende Arbeit fördern und auch bewusst in zielgerichtete Führungs-Entwicklungsprogramme investieren.

01:10:15: Auch Elena hat persönlich Erfahrungen mit dem Thema Recreating Leadership fühlte sich in ihrer Fühlerungsrolle nicht wirksam und fühlten sich nicht am richtigen Fleck.

01:10:27: Sie hat für sich den Weg in die Selbstständigkeit gewählt, red aber auch dazu von Portfolio-Karriere und Karrieregarten zu sprechen.

01:10:36: Und dahin zu kommen, die eigene Karrierei selbst aktiv zu gestalten und dabei auch immer die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen.

01:10:45: Elena wünscht sich das Führungskräfte mit einem ressourcenorientierten Blick auf ihre MitarbeiterInnen schauen –

01:10:52: d.h.,

01:10:53: den auf das richten, was da ist und was man verstärken kann!

01:10:59: Dadurch fühlen sich die Mitarbeiterinnen gesehen und sie empfinden, dass sie etwas bewegen können, woraus Eigenverantwortung ein starkes Wir-und ein gutes Miteinander entsteht.

01:11:11: Was sind für euch die größten Einflussfaktoren für eine zunehmende Erschöpfung bei Führungskräften?

01:11:17: Was sind eure eigenen Erfahrungen bezüglich des Phänomains Recreating Leadership also einer Führerung, die sich nicht nach Verantwortung oder Sinn anfühlt sondern nach Zumutung?

01:11:30: Was hilft euch, Leadership etwas leichter zu nehmen und Freude an der Führung von Menschen zu empfinden?

01:11:36: Drittens.

01:11:37: Was sind die spontanen Gedanken von Elena zu fünf Begriffen welche im Kontext unseres Podcast-Themas wichtig sind?

01:11:46: Krise ist anstrengend.

01:11:49: Energie ist die wichtigste Ressource, die wir haben.

01:11:53: Veränderungen liebt Elena Leistung etwas ganz Großartiges, wenn wir sie im Einklang mit unserer Gesundheit denken.

01:12:04: Verantwortung müssen wir wollen bekommen und funktioniert am besten, wenn man sie miteinander teilt.

01:12:12: Welche Bedeutung haben für euch die Begriffe Energie Veränderungen Leistung in Kontext von Recreting Leadership.

01:12:20: empfindet ihr Krisen wie Elena als anstrengend?

01:12:24: Warum ist das so und was tut ihr konkret mit den Herausforderungen von Krisen gut umzugehen?

01:12:30: Welche Beispiele fallen euch ein, wie ihr Verantwortung mit anderen teilt?

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Über diesen Podcast

whatidoinspiresyou ist der Leadership-Talk, der euch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn ihr an das Thema „Führung“ denkt. Joachim Höhler möchte euch durch seine Gespräche mit inspirierenden Menschen wertvolle Impulse geben, damit ihr „Führung“ mit mehr Leidenschaft, Begeisterung und Freude lebt und erlebt.

von und mit Joachim Höhler

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